EPAS-Schule – Das Sint-Andreaslyceum von Brügge in New York für das UN Global Model

Belgische EPAS-Schule bei den Vereinten Nationen - NY

Das Sint-Andreaslyceum Sint-Kruis (SASK) wurde vom Weltverband der Vereinten Nationen-Vereinigungen (WFUNA) zur Teilnahme an der renommierten Global Model United Nations Konferenz in New York (9.–13. Februar) eingeladen. SASK war die einzige belgische Schule, die teilgenommen hat. Model United Nations ist eine fünftägige Simulation der Vereinten Nationen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe und Studierende.

Die WFUNA lud das Sint-Andreaslyceum aufgrund seines starken Engagements in internationalen Projekten wie Erasmus+ und seiner Rolle als "European Parliament Ambassador School" (EPAS) ein, wo die Förderung von Bürgerschaftszielen im Mittelpunkt steht.

Vom 9. bis 13. Februar 2026 nahmen 1.700 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende aus allen Kontinenten an dieser Konferenz teil, die als eine der realistischsten Simulationen der Arbeitsweise der Vereinten Nationen gilt. Die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie fanden in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York statt. Die inhaltlichen Debatten wurden an verschiedenen Orten in der Stadt abgehalten.

Da SASK aufgrund seines EPAS-Rahmenwerks (Europäisches Programm für Soziales Handeln) ausgewählt wurde, konnten sich nur Schüler bewerben, die am EPAS-Projekt teilnahmen. Im Rahmen des Auswahlverfahrens präsentierten sie dem Direktor Joost Laeremans ein soziales Thema ihrer Wahl auf Englisch. Schließlich wurde eine Delegation von neun Neuntklässlern zusammengestellt.

Zur Vorbereitung auf die Konferenz befassten sich die Schüler intensiv mit den Themen, die sie in New York behandeln würden. Jeder Teilnehmer repräsentierte ein bestimmtes Land und einen Politikbereich, von Verkehrssicherheit und Gesundheitswesen bis hin zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit. Sie verfassten ein zusammenfassendes Dokument auf Englisch, in dem sie die offizielle Position ihres Landes darlegten, und absolvierten über zehn Stunden Online-Schulung zu den Arbeitsweisen der Vereinten Nationen, Resolutionen und Änderungsanträgen. Anschließend analysierten sie die Positionen anderer Länder in ihrer jeweiligen Kommission oder Region. Einige Themen stellten eine besondere Herausforderung dar: Ein Schüler vertrat China im Menschenrechtsausschuss, ein anderer die Vereinigten Staaten in einem Ausschuss zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit.

Während der Konferenz trafen die Schüler auf junge Menschen aus aller Welt. Bis zum Ende der Woche mussten sie zu jedem Thema einen Konsens erzielen und eine Resolution der Vereinten Nationen entwerfen. Fast alle europäischen Teilnehmer, wie auch SASK, kamen von EPAS-Schulen, was das Programm der "European Parliament Ambassador School" zu einem wichtigen Instrument machte, um junge Europäer an die multilaterale Diplomatie heranzuführen.

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